Radtour Reisebericht Comer See Gardasee Norditalien Südalpen (Bericht mit Höhenprofilen und Bildern)


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Allgemeine Infos zur Tour

Übersichtskarte

Übersichtskarte Radtour Radreise Norditalien Alpen Comer See Gardasee

Etappen

Etappe

Strecke

Kilometer

Höhenmeter

1

Grandola ed Uniti - San Pellegrino Terme

114

1.951

2

San Pellegrino Terme - Schilpario

80

2.160

3

Schilpario - Bagolino

92

2.334

4

Bagolino - Mantova

151

1.994

Tourendaten

Streckenlänge: 437 km

Höhenmeter: 8.439 m

Ø km/Tag: 109 km

Durchschnitt Höhenmeter/Tag: 2.110 m

Fahrzeit (netto): 22 h 39 min

Fahrzeit (mit Pausen): 31 h 5 min

Ø Fahrzeit/ Tag (netto): 5 h 40 min

Ø Fahrzeit/Tag (mit Pausen): 7 h 46 min

v Ø (netto): 19,3 km/h

v Ø (mit Pausen): 14,1 km/h

Wetter

Durchgehend gute Bedingungen: heiter oder Wolken/Sonne-Mix mit Temperaturen meist im angenehmen Bereich

Beste Reisezeit

Radtouren durch die Alpen plant man am besten im Sommer, d.h. zwischen Mitte Juni und Mitte September. Allerdings kann es in den mittleren und nördlichen Alpen auch im Sommer längere Zeit kalt und regnerisch sein. Man sollte genügend "Ruhetage" zur Verfügung haben und auch flexibel beim Starttermin sein. Denn es gibt wohl schöneres als bei schlechter Sicht, Kälte und Regen (oder sogar Schnee) über Passstrassen zu fahren. In den Südalpen kann es im Sommer auch mal ein paar Regentage geben. Es ist aber in der Regel wärmer als im Norden und längere Schlechtwetter-perioden sind normalerweise nicht zu erwarten. Aber auch den Start der hier beschriebenen Tour in den Südalpen haben wir wegen Dauerregens um zwei Tage nach hinten verschoben. Eine mit Priorität geplante Nord-Süd-Durchquerung der Alpen (mit mehreren Pässen über 2.500 m) war zu dieser Zeit praktisch unmöglich, da bei starken Niederschlägen die Schneefallgrenze zeitweise unter 1.500 m lag.

Wir bekamen überall problemlos ein Zimmer. Erfahrungsgemäß dürfte das in den ersten Augustwochen anders sein, denn dann ist in Italien Hochsaison und es ist normalerweise sehr schwierig spontan ein Zimmer zu bekommen.

"Highlights"

  • 1. Etappe: Comer See, Passo San Marco
  • 2. Etappe: Passo di Zambla, Passo della Presolana
  • 3. Etappe: Passo del Vivione, Passo di Croce Domini
  • 4. Etappe: Passo del Maniva, Passo della Spina, Lago di Valvestino, Gardasee, Mantova

Sonstige Verkehrsmittel

Eigener Pkw: Trier - Grandola ed Uniti - Trier
Zug (Weiterreise): Mantova - San Severino Marche

Navigationsgerät

Bei dieser Tour hatte ich zum ersten mal ein Outdoor-Navigationsgerät dabei. Das Gerät war sehr hilfreich bei der Fahrt durch größere Städte, bei der Befahrung der vielen Nebenstraßen und bei der Navigation zu vorher gebuchten Unterkünften am Etappenziel. Beim fahren der Tagesetappen musste ich nicht ein mal zur Orientierung in die Karten sehen. Wie die Programmierung einer Tour recht einfach funktioniert, habe ich hier beschrieben:

Planen einer Tour, Übertragung zum Navigationsgerät und Navigation mit Garmin Edge 800

Eine Karte sollte man natürlich dennoch dabei haben, denn das Gerät könnte auch mal einen Schaden erleiden oder man vergisst mal die Batterie zu laden.

Verwendete Landkarten

Die Generalkarte (heute Marco Polo) Italien Nr. 2,
Maßstab 1 : 200.000

Die Karte haben wir nicht mitgenommen, sondern die für uns benötigten Teile der Karte schwarz-weiß kopiert und die Strecke mit Textmarker markiert.

Außerdem hatte ich diesmal ein Navigationsgerät dabei (Garmin Edge 705). Zur Orientierung mussten wir deshalb nur selten in die Karte schauen.

Fahrrad und Gepäck

Tunnels

Italien ist wohl das Land mit den meisten Straßentunnels in Europa. Auch bei dieser Tour haben wir wieder zahlreiche und teilweise lange Tunnels (am Comer See und auf der Nordseite des Passo San Marco) durchfahren. Einige davon hätte man auch auf der alten Straße umfahren können. Alle Tunnels waren beleuchtet und relativ gut ausgebaut. Dennoch ist das Fahren im Tunnel unangenehm (Gefühl der Enge, teilweise starker Lärm), insbesondere wenn man von Lkw überholt wird.

Obwohl die motorisierten Fahrzeuge Lichter haben und man normalerweise gesehen wird, ist es ratsam ein kleines batteriebetriebens Rücklicht mitzunehmen.

Empfehlen kann ich das LED-Rücklicht "Flea" von Blackburn, welches eine hohe Leuchtkraft hat und dennoch sehr leicht (21 g) ist. Die Blackburn Flea LED-Frontleuchte (Gewicht 20 g) taugt allerdings nur als Notlicht (war uns schon mal hilfreich bei einer ausgefallenen Tunnelbeleuchtung auf einem Radweg). Die Aufladung kann ganz einfach mit einer 1,5 V-Batterie durchgeführt werden.

Blackburn Flea Rücklicht Montage Sattelstütze
Blackburn Flea Frontlicht Lenkermontage

Tagestouren mit Rennrad ohne Gepäck am Comer See


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